Ashkan Dejagahs Weigerung


Warning: mysql_get_server_info(): Access denied for user ''@'localhost' (using password: NO) in /www/htdocs/w0072d81/dansblog/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_dbfunctions.php on line 10

Warning: mysql_get_server_info(): A link to the server could not be established in /www/htdocs/w0072d81/dansblog/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_dbfunctions.php on line 10

Die Meldung, der deutsche Nationalspieler Ashkan Dejagah sich auch politischen Gründen weigert mit der DFB-Auswahl in Tel Aviv zu spielen (vgl. Bild, WAZ,Sport1) ist schon eine Frechheit. Okay der Mensch ist Deutsch-Iraner, aber die Politik sollte man aus den Sport eigentlich heraushalten. Wenn der Herr der Meinung ist, dass er sich so verhalten muss, dann sollte er mal ganz schnell aus der deutschen Nationalmannschaft rausfliegen. Es kann und darf nicht sein, dass deutsche Sportler den Staat Israel diskriminieren und somit auch den deutschem Sport und der Bundesrepublik schaden. Wenn er so denkt, hat er in unserer Nationalmannschaft nichts zu suchen und soll doch dann für den Iran spielen.

PS: Unabhängig davon sollten „Hertha-Verräter“ sowieso nicht für Deutschland spielen.

4 Antworten zu “Ashkan Dejagahs Weigerung”

  1. Verstand in Gefahr?! sagt:

    […] wenn auch nur im entfernsteten Sinne das Thema "Israel" betroffen ist. Mit alle Mann auf den armen Ashkan Dejagah, der nur genau das macht, was viele iranische Sportler vor ihm gemacht […]

  2. Thorsten sagt:

    Hallo,
    ich würde es etwas respektvoller mit einem Menschen umgehen, der vielleicht wirklich Gründe dafür vorweisen kann, dass er nicht spielen kann. Gestern noch wurde der Iran als super gefährlich, menschenunterdrückend und freuenfeindlich dargestellt. Heute muß ein junger Mann sogleich all dies ignorieren und die Freiheiten und das Wohlergehen seiner Familie ignorieren? Wer in der DDR aufwuchs hat vielleicht den Hauch einer Ahnung wie es in solch einer Situation ist, wenn man sich entscheiden muß: Karriere oder Familie. Oder wenn man mal die netten Seiten der arabischen Welt heranziehen darf, dann hat dort die Familie noch einen hohen Stellenwert (für die Kinder).

    Also. wollen wir es nicht bei einer rechtsstaatlichen Ansicht belassen und jeden so lange als unschuldig betrachten, bis seine Schuld nachgewiesen ist? Das wär doch schon mal ein guter Anfang, oder?!

    Seid nett zu einander!

    Auch, dass Hertha das Angebot von Wolfsburg nicht gekontert hat, sehe ich eher als Verrat der Hertha an der eigenen Jugend an, als Verrat von einem juungen Menschen an seiner Hertha! Wer schult schon jahrelang ein super Talent um es dann wegen ein paar Euros ziehen zu lassen. Da kann die Liebe nicht groß gewesen sein, oder? In einer Zeit wo in diesem Sport die Millionen nur so herumgeschmissen werden!
    Klar hätte er auch bleiben können, aber ehrlich, würde man nicht selbst den geliebten Arbeitgeber wechseln, wenn ein anderen das Gehalt mal eben verdoppelt? Nein! Na das ist dann doch eines Beweises würdig!

    liebe Grüße eines Berliners aus dem Rheinland

  3. daniel sagt:

    @ Verstand in Gefahr: Na, wenn er Iraner ist, soll er auch für Iran spielen und nicht aus anderen Gründen für Deutschland auflaufen.

    @ Thorsten: Seine Gründe können ja nachvollziehbar sein, aber er hätte die ganze Sache anders darstellen können und müssen: Wenn´s nen wirklicher Grund der Iran ist, hätte er es auch so benennen sollen.

  4. U.Grabenhorst sagt:

    @daniel
    Ich empfinde es auch so, dass in Deutschland mit zweierlei Maß gemessen wird, wenn Israel im Spiel ist. Wie wäre es denn gewesen wenn ein aus Israel stammender deutscher Nationalspieler sich geweigert hätte im Iran zu spielen weil er für sich oder für seine Familie heftige Sanktionen befürchtet?

    Hat der arme Mann denn erwarten können dass eine derartige Aufregung und Nachfrage zu seinen Gründen im Detail entsteht? Wenn er sagt „persönliche Gründe“ hätte das genügen müssen und von allen respektiert werden müssen! Jetzt jaulen die Moralisten auf und er wird genötigt sich deutlich zu äußern.. z.B. unter http://sport.ard.de/sp/fussball/news200710/14/dejagah_aeussert_sich_zu_absage.jsp „Der Iran weigert sich, Israel als Staat anzuerkennen und bestraft Staatsbürger, die dorthin einreisen oder deren Verwandte mit mehrjährigen Gefängnisstrafen.“ Das führt möglicherweise dazu, dass er nicht nur nicht gespielt hat, sondern seine Verwandten trotzdem Ärger bekommen. Gut gemacht Herr Pofalla!
    Ich möchte mal wissen wer sich von den jetzt laut klagenden Menschen wirklich bereit ist persönliche Risiken auf sich zu nehmen wenn es um die Gerechtikeit für andere geht, z.B. wenn bei einem Weinfest Inder von Deutschen gejagt und verletzt werden, gucken doch die meisten weg oder mach sogar mit!

Hinterlasse eine Antwort